ACTION ALERTS

Rund hundert HAILIFE-guards bundesweit haben in den vergangenen Jahren Handel mit Haifischfleisch gemeldet. In allen Fällen konnte durch Überzeugung oder Druck vor Ort der Handel eingestellt werden. Einzelne Feinkosthändler oder uninformierte Filialen von Ketten machen diese Aufgabe auf Dauer unentbehrlich! Unsere Methodik:

1. Schritt: Durch nicht-öffentliches Informations- und Forderungsschreiben wird das Zielunternehmen in Kenntnis seiner Artenvernichtung durch den Verkauf von Haifleisch gesetzt und unter angemessener Fristsetzung zur Beendigung aufgefordert. In bis auf vier Fällen führte dieser erste Schritt zum Erfolg. In rund 50 Einzelfällen musste in Filialen großer Handelsketten nachverhandelt werden. Aktuell wurde in bezug auf ein sehr prominentes Kreuzfahrtschiff dieser Schritt eingeleitet.

2. Schritt: Durch gezielte Information und Hinweis an unsere Bündnispartner bewegen wir Mitglieder, in die Verkaufsfilialen der Haifleischhändler zu gehen, die Geschäftsführer zu informieren und zur Beendigung des Verkaufs aufzufordern. Hierzu stellt HAILIFE ein Informationsblatt zum Ausdruck zur Verfügung. In einem Fall zweier großer Handelsketten führte diese 2. Stufe nach wenigen Tagen mit viel Besuch von Mitgliedern der HALIFE-Partner zum gewünschten Erfolg.

3. Schritt: Sollte der 2. Schritt nicht nach wenigen Tagen zum Erfolg führen, startet das Bündnis eine Medienoffensive.

4. Schritt: Öffentlicher Boykottaufruf der HAILIFE-Partner gegen die Haifleischverkäufer.

Der Ansatz der Kampagne ist global. Ihre Methode ist die nachdrückliche Suche nach kooperativer Erreichung der o.g. 
Ziele gemeinsam mit allen Marktakteuren
bei der Haiverwertung.

Die nächsten Schritte:

  • Lobbyarbeit für die Unterschutzstellung weiterer Haiarten bei der CITES-Konferenz
  • Zielgruppengespräche mit Haiverwertern mit dem Ziel der Schonung der Haibestände durch freiwillige Handels-
    verzichte
      Mehr Info
  • Kampagne zur Beeinflussung des Verbraucherverhaltens
  • Koordinierte Initiative zum Aufbau eines Fang- und Verwertungsmanagements für nicht geschützte Haiarten
  • Managementplan und EU-weite Fangquote (TAC) nach den Vorbildern von USA und Kanada für Dornhaie

 

Action alert Stufe 1: MSC hat erstmals den Haifischfang zertifiziert!!! Wir werden dagegen steuern. Am 19.08.2011 haben wir formal Einspruch gegen den Final Report der Zertifizierung von Dornhai vor British Columbia eingelegt. Der MSC-Certifier hat diese Chance zur inhaltlichen Debatte nicht genutzt. Wir bereiten deshalb derzeit Action Alert-Stufe 2 gegen MSC vor und werde eine Auseinandersetzung mit unseren Sachargumenten forcieren. Hier finden Sie unseren Einspruch... Allerdings bekommt MSC nur wenig Zeit, in die Debatte einzusteigen, da die Zertifizierung schon für Fänge ab März 2011 genutzt werden darf. Action Alert 3 wird schon vorbereitet, da MSC bislang schon wenig Interesse für den Artenschutz gezeigt hat...

In US-Gewässern läuft noch eine weitere Zertifizierung. Action Alert - Manager Dr. Onno Groß hat einen formalen Einspruch eingelegt, da HAILIFE hier als Stakeholder anerkannt wurde. Zum Einspruch...

 

HAILIFE ist Teil der Verbändekoalition für die Forderung, Dorn- und Heringshai in die EU-Artenschutzverordnung aufzunehmen. Hier finden Sie den Brief an Ministerin Aigner                                                    COP 15 CITES 2010                                                                        EU-Managementplan Haie in Arbeit                                                Action alert EU-Ministerrat für Fischer
Action alert Heringshai und Dornhai
Aktuelles von den Cites-Verhandlungen in Bangkok/
Action alert Finning auf den Malediven
Action alert Galapagos
Action alert Weißspitzenhochseehai

Action alert: Schillerlocken bei Handelsketten

Durch gezieltes Verhandeln mit den großen Haifleischverwertern in Deutschland konnte ein freiwilliger Handelsverzicht erreicht werden. Sanfter Druck mit den Mitgliedszahlen der Hailife-Partner, permanente Kontrollen insbesondere durch Mitglieder der Zooförderer und die Gelegenheit zur Gesichtswahrung durch Vertraulichkeit bei Kooperation hatten Erfolg: Hailife hat erfolgreich Verhandlungen mit den Großhandelsketten geführt, um durch einen freiwilligen Handelsverzicht Druck vom Haifleischmarkt zu nehmen, bis ein Managementplan für die nachhaltige Befischung nach dem Vorbild der USA/Kanada gemeinsam mit der Fischereiindustrie erarbeitet ist. Die Haltung der Konzerne ist dabei durchaus produktiv. Z.B. NORDSEE, KAUFHOF, LIDL, GLOBUS, EDEKA, REWE, Dallmayer und Käfer und andere Handelshäuser haben freiwillig auf den Vertrieb von Haifischfleisch verzichtet.

 

Action alert: Heringshai und Dornhai

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